Der fast keusche Josef

Komödie in drei Akten von Cornelia Willinger
Regie: Richard Martl, Bühnenbild: Franz Grießl

Frühjahrsproduktion 2024

Wolfgang Josef Raublinger ist ein Lebemann: Glückspiele, Frauen und Alkohol bestimmen sein Leben. Durch einen Unfall kommt es aber zu einer erstaunlichen Wendung. Auf einmal entdeckt er den Glauben und will sein Leben grundlegend ändern.

Aber der Reihe nach: Wolfgang (Robert Mayr) ist eine charismatische Größe im Rotlichtmilieu und ein Glücksspieler. Erst vor kurzem hat er ein Gestüt samt Pferden und dem Hausmeister Pauli (Peter Schumpp-Kappler) „gewonnen“. Jetzt ist seine Schwester Anna (Monika Fath) zu ihm gezogen, weil sie ihren Bruder wieder auf den rechten Weg bringen will. Unterstützung bekommt sie dabei von Franziskanermönch Fidelis (Florian Schrei). Auf dem Hof lebt auch noch Maria (Lisa Sebald), die Tochter des ehemaligen Gutsbesitzers. Raublingers „Imperium“ wird von der Bordellchefin Madame (Angelika Heigermoser) dirigiert, und für das optimierte Aussehen der „Mädels“ steht der Schönheitschirurg Dr. Schlauch (Richard Martl) zur Verfügung. Die plötzliche Wendung in dem Durcheinander scheint ein Unfall zu bringen. Trotz einer schweren Gehirnerschütterung fühlt sich Wolfgang auf einmal wie neugeboren. Es kommt zu einigen Verwirrungen, denn er beginnt auf wundersame Weise sein Leben grundlegend umzukrempeln. Wolfgang entdeckt sein Herz für Pferde, Latein und die Bibel, was seine Schwester Anna natürlich freut. Aber wie lange wird dieser „himmlische“ Zustand wohl andauern?

Einen Nachbericht zu unserer letzten Produktion „Der Brandner Kaspar und das ewig´ Leben“ finden Sie bei impuls.me